Bürgerverein

Heimatkundliche Blätter

Heimatkundliche Blätter 2017


Die Ausgabe der "Heimatkundlichen Blätter" 2017

ist am 16. November 2017 ab 19:00 Uhr

in der Sparkasse Brand Triere Strasse

 

Ausgabe 2016

Brand - Heimatkundliche Blätter



Aus dem Inhalt:

Die Heimatkundlichen Blätter 2016
haben eine Themenvielfalt zum Inhalt, die wie eine Zeitreise aneinandergereiht das Geschehen in Brand und seiner Nachbarschaft seit den historischen Zeiten wiedergibt. Die Aufzählung mit Kurzberichten erfolgt nachfolgend in der Reihenfolge des Inhalts.

Das Foto für den Titel wurde aus zwei Gründen ausgewählt: Einmal eine
historische Aufnahme von einer Szene in Brand zu zeigen und andererseits,
weil das Motiv einen Bezug zu einem Buchthema hat.

Im ersten Artikel werden vom Autor Hermann Schümmer zwei Ecksteine an der Fassade eines Hauses in Kornelimünster vorgestellt, die aus der Römerzeit stammen und deren Eintragungen lange nicht bzw. falsch übersetzt wurden. Der Fund eines der Steine, die Verwendung sowie deren Beschreibung in einem Zeitungsartikel sind aufgelistet.

Im Mittelalter, vom 14. bis zum 17. Jahrhundert, forderten die Pest und andere Seuchen auch im Raum Aachen erhebliche Opfer. In dem Artikel von Günter Kuckelmann werden die Übertragung, die Auswirkungen auf die Menschen und mögliche Vorsorgemaßnahmen in dieser Zeit dokumentiert. Was im Münsterländchen geschah wird der Leser erfahren.

Die beliebten Mundartgedichte von Wilma Henn und von den leider verstorbenen Jac Moll und Hans Schmitz dürfen auch in dieser Ausgabe nicht fehlen.

Hermann Schümmer beschreibt in einem weiteren Artikel die Darstellung und deren Bedeutung auf den einzelnen Tafeln des Altarbildes, das im Chor der St. Donatus Kirche steht.

Fälle von Raubzügen der sogenannten „Bockreiter“, die in der Umgebung im 18. Jahrhundert vorzufinden waren, werden vom Autor Günter Kuckelmann beschrieben. Sie zogen bewaffnet durch die Lande und machten ihre Gesichter mit Masken oder Schwärze unkenntlich. Die Untaten in Brand und Zweifall werden geschildert und die Geschichte dieser Banden aufgezeigt.

Den Bau einer Kapelle in Brand im Jahr 1760 beschreibt Hermann Schümmer in einem weiteren Artikel. Aufgrund der Zunahme der Brander Bevölkerung folgte der Bau einer ersten Pfarrkirche, der heute bestehenden St. Donatuskirche.

Der Autor Günter Kuckelmann beschreibt im Artikel „Die Aachener Henker“ das Wirken und die Arbeit der beiden Aachener Henker bzw. Scharfrichter sowie die verschiedenen Tötungsmethoden. Anlass war eine Hinrichtung die im Jahr 1704 in Kornelimünster erfolgt ist.

In dem Artikel „Geschichte der Brander Feuerwehr“ werden von Manfred Kessel die Gründung und ein Teil der Einsätze bis zur Integration in die Aachener Feuerwehr im Jahr 1972 dokumentiert.

An Jugenderlebnisse im Grenzverkehr in den Jahren 1940 bis 1952 erinnert sich im Artikel „Grenzerfahrungen“ der Autor Herbert Schartmann. Geschildert werden auch Abenteuer, die die Familienmitglieder beim Schmuggeln von Lebensmitteln, wie Kaffee, Kakao, Tabakwaren etc., in den Nachkriegsjahren mit bzw. ohne Zöllner und Grenzpolizei bestanden haben.

Gastautor Otmar Rogge vom Militärhistorischen Arbeitskreis schildert im Artikel „Bundeswehrschießstand in Freund“ neben der Lage die Geschichte des Schießstandes nach dem Zweiten Weltkrieg. Weitere – besonders ältere – geschichtliche Hinweise und Ereignisse stellt Leo Förster im zweiten Teil des Artikels vor.

Aus der Chronik der Gemeinde Brand werden auch in diesem Buch wieder Ereignisse der Jahre 1916 und 1966, die vorhandene Infrastruktur, Änderungen und Verbesserungen sowie Kirche und Kultur aufgelistet.

Der Autor Hans Frings berichtet über das Bischöfliche Konvikt in Brand. Vor der Fertigstellung des Bischöflichen Konvikts in Haus Eich an der Eupener Straße in Aachen im Jahr 1953 wurde das zeitweise der Kirche gehörende Jugendheim am Rollefer Berg als provisorisches Domizil für Jungen aus dem ganzen Bistum genutzt.

Auf die Veröffentlichung des Autors Dr. Gabel in den „Heimatkundlichen Blättern“ von 2008 über James Luis Graf Rice, der bekanntlich die erste Pferderennbahn Deutschlands in Brand erstellen ließ und auch in Betrieb nahm, kam eine Rückfrage aus Irland. Hier ist festzustellen, dass aufgrund der Verbreitung der Jahrbücher über die Grenzen hinaus bzw. Rückfragen vom Geschichtskreis entgegengenommen werden und der Austausch von Daten und Fakten erfolgen kann. Hermann Schümmer, Sprecher des Geschichtskreises, hat sich mit dem Thema befasst.

Die Brander Chronik, in Brander Mundart und in Hochdeutsch, für den Zeitraum von Oktober 2015 bis September 2016 erstellt vom Arbeitskreises „Os Heemetsproch“, darf auch in dieser Ausgabe nicht fehlen.

Erwerb

Die Broschüre ist für 10,00 € beim Bezirksamt Brand,
in der Sparkasse Brand, bei der Aachener Bank Brand
und in der Buchhandlung Brand erhältlich

Restbestände


Heimatkundliche Blätter aus den Jahren

1992, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000,

2001, 2002, 2003, 2004, 2005. 2006, 2007, 2008,

2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016 sind noch vorhanden.

Sonderpreis 5.00 €